Senioren-Krankenservice s.r.o.

Folgende Informationen stammen aus den Internetseiten Bundessozialamt.



Pflegegeld


Zweck des Pflegegeldes


Das Pflegegeld soll selbstbestimmtes und nach den persönlichen Bedürfnissen orientiertes Leben pflegebedürftiger Menschen ermöglichen.

Höhe des Pflegegeldes (ab 1.1.2011)

Das Pflegegeld ist eine einkommensunabhängige Leistung, die zwölf mal jährlich gebührt und monatlich ausbezahlt wird. Die Höhe ist - abhängig vom jeweils erforderlichen Pflegeaufwand - in sieben Stufen unterteilt:

  • Stufe 1 (Pflegeaufwand über 60 Stunden) - EUR 154,20
  • Stufe 2 (Pflegeaufwand über 85 Stunden) - EUR 284,30
  • Stufe 3 (Pflegeaufwand über 120 Stunden) - EUR 442,90
  • Stufe 4 (Pflegeaufwand über 160 Stunden) - EUR 664,30
  • Stufe 5 (über 180 Stunden + dauernde Bereitschaft) - EUR 902,30
  • Stufe 6 (über 180 Stunden + unkoordinierte Betreuung) - EUR 1.260,00
  • Stufe 7 (über 180 Stunden + Bewegungsunfähigkeit) - EUR 1.655,80
  • Förderung

    Voraussetzungen:

    1, Das Betreuungsverhältnis kann in Form eines Dienstverhältnisses mit der pflegebedürftigen Person oder einer/einem Angehörigen oder eines Vertrages dieser Personen mit einem gemeinnützigen Anbieter oder durch Beschäftigung einer selbständigen Betreuungskraft bestehen.
    2, Ab 1. Jänner 2009 müssen die Betreuungskräfte entweder eine theoretische Ausbildung, die im Wesentlichen derjenigen eines/r Heimhelfers/in entspricht, nachweisen oder seit mindestens sechs Monaten die Betreuung des Förderwerbers/der Förderwerberin sachgerecht durchgeführt haben oder es muss eine fachspezifische Ermächtigung der Betreuungskraft zu pflegerischen Tätigkeiten vorliegen.

    Höhe der Förderung ab 1.11.2008

    Die Förderung kann ab 1. November 2008 bis zu 550 Euro (275€ / Monat pro selbständige Betreuungskraft) bei Vorliegen von Werkverträgen (bei selbständigen Betreuungskräften) betragen.

    Einkommensgrenze

    Bei Antragstellung wird das Einkommen der pflegebedürftigen Person berücksichtigt. Die Einkommensgrenze beträgt 2.500 Euro netto monatlich, wobei Leistungen wie Pflegegeld, Sonderzahlungen, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Wohnbeihilfen und Unfallrenten unberücksichtigt bleiben.
    Für jeden unterhaltsberechtigten Angehörigen erhöht sich die Einkommensgrenze um 400 Euro beziehungsweise um 600 Euro für behinderte unterhaltsberechtigte Angehörige.

    Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.bundessozialamt.gv.at

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